SCHLOR. Schön3r Leben.

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Als Alternativprojekt zur urbanen Vereinzelung in Wien, planen wir gemeinsam zu wohnen und zu arbeiten ohne uns dabei als Gruppe von der Nachbar*innenschaft zu isolieren. Genauso wie uns jetzt der fehlende Kontakt zur Nachbar*innenschaft nervt, stört uns das Miete zahlen an anonyme Eigentümer*innen. Wir wollen dem spekulativen Immobilienmarkt ein Stück Wohn- und Lebensraum entreißen.

Wir wollen die Möglichkeiten, die uns die Stadt Wien als geografisches Territorium bietet für uns nutzen und gleichzeitig dazu beitragen, dass diese Möglichkeiten weiter ausgebaut und erhalten werden können. Daher stellt der Rückzug aufs Land für uns keine Lösung dar.

Als Gruppe wollen wir nicht nur gemeinsam wohnen und arbeiten, sondern auch eine Bereicherung für uns und unsere Umgebung darstellen. Wir sehen das kollektive Wohnen als emanzipatorisches Vehikel, das weit über das Grätzel hinaus anregend auf die ganze Stadt wirken kann.

Geplant sind selbstverwaltete Werkstätten, Ateliers uvm. die für die Allgemeinheit, insbesondere für die Nachbar*innenschaft, nicht verschlossen bleiben sollen. In diesem Rahmen können unter anderem Reparaturkompetenzen aufgebaut und weitervermittelt werden. Als konkretes Beispiel soll eine Fahrradselbsthilfewerkstatt entstehen, in der auch Rollstuhlservice und -tuning angeboten werden. Die Zusammenarbeit mit bestehenden Initiativen und Einrichtungen ist uns dabei ein besonderes Anliegen, egal ob Jugendzentrum oder Kaffeekränzchen.

Mehr Infos findest du hier.