LenaGerhard // 13. November. 2015

Ein Beitrag von Lena Gerhard über unser autonomes Hausprojekt und seinen Hintergründen.

In Linz beginnt´s

Steigende Mieten, Immobilienspekulation, Gentrifizierung: All das ist ärgerlich, aber nicht zu ändern. Oder doch? In Linz zeigt eine Gruppe junger Menschen gerade vor, wie es anders gehen könnte.

Irgendwie betrifft es die meisten von uns, auch wenn wir – im besten Fall – kaum etwas davon mitbekommen: Pünktlich zum Monatsersten die Miete von unserem Konto abgebucht. Wenn wir Glück haben, bleibt danach noch genug zum Leben. Wenn wir Glück haben, funktioniert die Heizung, der Mietvertrag wird verlängert und danach können wir uns die Wohnung immer noch leisten. Wenn wir Glück haben, brauchen wir uns nicht näher damit auseinanderzusetzen.

Das alles erscheint uns meistens so normal, dass es eine Weltwirtschaftskrise samt Spekulationsblase brauchte, um manche von uns auf den Gedanken zu bringen, dass vielleicht doch nicht alles normal ist. Wohnraum ist knapp und teuer, während gleichzeitig Häuser in der Innenstadt leer stehen und verfallen. Altbauten werden aufwendig saniert und „aufgewertet“, was die eingesessenen Bewohner*innen an den Stadtrand drängt – in billigere Viertel, wo das Ganze von vorne losgeht.

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